Tatsächlichen Nettoverdienst nach unsichtbaren Geschäftskosten berechnen.
Freiberufler denken oft in Tagessätzen oder Jahreseinkommen, aber die eigentliche Frage ist, was Sie nach Abzug der Ausgaben pro abrechenbarer Stunde verdienen. Geben Sie Einkommen, Kosten, abrechenbare Stunden pro Woche und Arbeitswochen pro Jahr ein, um Ihren wahren Stundensatz zu ermitteln.
Geben Sie Ihr Bruttojahreseinkommen, Ihre geschätzten jährlichen Ausgaben, die abrechenbaren Stunden pro Woche und die Arbeitswochen pro Jahr ein. Ihr wahrer Stundensatz aktualisiert sich sofort.
Jahresgehalt, Monatseinkommen oder Projektumsatz wirken oft klar, bis man sie gegen die tatsächlich nötigen Stunden hält. Genau dort wird das Denken in Stundenwerten nützlich. Es verwandelt eine große Einkommenszahl in etwas, das sich über Jobs, Kundinnen und Kunden, Zeitmodelle und Arbeitslasten hinweg vergleichen lässt.
Dieses Tool beantwortet eine praktischere Frage als nur „was verdiene ich?“. Es hilft bei der Frage: „Was bringt meine Zeit tatsächlich ein, wenn die Stunden ehrlich mitgezählt werden?“
Ein höheres Gehalt ist nicht automatisch das bessere Angebot, wenn dafür auch die erwarteten Stunden steigen.
Ein Stunden-Basiswert zeigt, ob ein Angebot nur beschäftigt oder wirklich tragfähig ist.
Wenn eine Rolle nach und nach mehr Zeit frisst, als der Vertrag vermuten lässt, kann der effektive Stundenwert sinken, ohne dass sich das Gehalt ändert.
Die Rechnung selbst ist simpel. Der Wert liegt in der Ehrlichkeit der Eingaben.
Bruttoeinkommen, Sollstunden, echte Stunden, bezahlter Urlaub, unbezahlte Lücken, Verwaltungszeit und nicht abrechenbare Arbeit verändern das Ergebnis. Deshalb ist der „richtige“ Stundenwert oft nicht die erste Zahl, die einem einfällt, sondern die, die nach einer ehrlichen Zeiterfassung übrig bleibt.
Ein „40-Stunden-Job“, der konstant 47 Stunden verlangt, sollte meist auch als 47-Stunden-Job bewertet werden.
Freie Arbeit muss Leerlauf, Administration, Software, Versicherungen und andere Gemeinkosten mittragen, die ein Angestelltengehalt oft versteckt.
Wenn ein Angebot nach Brutto und das andere nach Netto beurteilt wird, ist der Vergleich bereits verzerrt.
Eine Rolle kann insgesamt mehr zahlen und trotzdem nach Einbeziehung der Mehrstunden den schlechteren effektiven Stundenwert haben.
Wer von Anstellung zu Auftragsarbeit wechselt, sollte den Angestellten-Stundenwert oft nur als Ausgangspunkt sehen, nicht als fertiges Angebot.
Wenn ein Job regelmäßig Abende oder Wochenenden auffrisst, kann eine neue Stundenrechnung den eigentlichen Tausch klarer machen.
Dieses Tool wandelt Einkommen und Zeit in einen Stundenwert um. Es berechnet keine Steuern, preist Gemeinkosten nicht automatisch ein und sagt nicht, welches Angebot Sie aus Markt- oder Karrieresicht annehmen sollten. Es liefert eine klarere Vergleichseinheit, nicht die endgültige Entscheidung.
Der Stundenwert ist eine der saubersten Arten, große Einkommenszahlen davon abzuhalten, schlechte Zeiterträge zu kaschieren. Er ist nicht die einzige wichtige Kennzahl, aber eine starke, sobald die eigentliche Frage lautet, ob sich der Zeitaufwand wirklich lohnt.
Die Berechnung zieht Ausgaben ab und dividiert durch tatsächliche abrechenbare Stunden. Weniger abrechenbare Wochen (Urlaub, Krankheit, Verwaltung) erhöhen die tatsächlichen Kosten jeder verkauften Stunde.
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